Vom 21. bis 23. August verbrachte die Stadtteiljugendfeuerwehr Großröhrsdorf ihr jährliches Zeltlager im Umweltbildungszentrum auf dem Fischereihof Kleinholscha. Neben Spiel und Spaß standen dabei auch spannende Einblicke in die Natur und natürlich in die Feuerwehr auf dem Programm.
Anreise und erster Abend
Pünktlich um 16:00 Uhr trafen sich die Kinder und Jugendlichen am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Großröhrsdorf. Kurz darauf machten wir uns im Konvoi auf den Weg nach Kleinholscha.
Nach der Ankunft vor Ort stand zunächst das Erkunden des Geländes auf dem Plan. Überall gab es etwas Neues zu entdecken. Neben einem Wasserspielplatz und einem weitläufigen Außengelände gab es auch ein Waldstück, welches ausgiebig erkundet werden konnte. Doch auch im Innenbereich kam man aus dem Staunen kaum heraus. Neben verschiedenen Sternbildern an der Decke der Schlafsäle gab es im Aufenthaltsraum des modernen und nachhaltig gebauten Gebäudes viel über umweltbewusstes Bauen und die Tierwelt zu lernen.
Nachdem die Kinder sich alles angeschaut hatten, hieß es, das Gepäck auf die Räume zu verteilen und die Betten zu beziehen. Im Anschluss daran trafen sich die Kinder zu einem kleinen Filmabend, um sich die Wartezeit auf das Abendessen zu verkürzen. Auf dem Speiseplan standen Nudeln mit Wurst und Tomatensoße, was allen Beteiligten sichtlich gut schmeckte.
Im Anschluss an das Abendessen stand die freie Abendgestaltung auf dem Programm. Aufgrund des Wetters bestand diese für viele Kinder kurzerhand aus einer Fortsetzung des Filmabends. So ließ sich der erste Abend gemütlich ausklingen.
Samstag mit viel Feuerwehr
Nach einer sehr regnerischen Nacht startete der Samstag mit einem reichhaltigen Frühstück, bei welchem keine Wünsche offen und kein Magen leer blieb. Frisch gestärkt hieß es dann: Auf die Fahrzeuge und ab auf den Truppenübungsplatz Oberlausitz. Dort stand eine Besichtigung des Standorts der Bundeswehrfeuerwehr auf dem Plan.
Größer als die Augen der Kinder war hier nur der Wissensdurst. Die Feuerwehrleute vor Ort wurden eifrig mit Fragen gelöchert und gaben dabei spannende Einblicke in ihren Feuerwehralltag. Großes Highlight war natürlich die Besichtigung der Fahrzeughalle, bei der man kaum aus dem Staunen herauskam. Eifrig wurden Führerhäuser erklommen und Geräteräume inspiziert. Der Spaß war dabei allen deutlich anzusehen. Viel zu schnell hieß es schließlich wieder Auf Wiedersehen und der Konvoi setzte sich wieder in Bewegung.
Doch der Tag war noch lange nicht vorbei. Nach dem Vesper ging es weiter nach Hoyerswerda ins Kino. Mit einem selbst ausgesuchten Snackpaket unter dem Arm ging es in den Kinosaal zu „Minions und Monster“. Bei Snacks und Getränken konnten es sich alle gemütlich machen und gemeinsam einen unterhaltsamen Kinonachmittag verbringen.
Nach dem Lachmuskeltraining ging es zunächst kurz wieder zurück ins Camp. Keine 60 Minuten später war der Konvoi aber schon wieder auf Achse, auf dem Weg zur Freiwilligen Feuerwehr Königswartha. Vor Ort angekommen gab es zunächst eine kleine Tour durch den Gebäudekomplex, bis man schließlich wieder in der Fahrzeughalle angekommen war. Auch hier hieß es wieder: Sehen, Stauen, Fühlen – kein Fahrzeug wurde verschont.
Im Anschluss an diese kleine Entdeckertour wurde gemeinsam gegrillt. Neben Hirtenrolle, Steak und Wurst war auch der Nudelsalat sehr beliebt. Bei leckerem Essen und vielen schönen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug, für zusätzliche Unterhaltung sorgten zudem zahlreiche Runden mit dem Bobbycar über den Vorplatz. Irgendwann ist aber auch der schönste Abend vorbei, sodass es schließlich in der beginnenden Dämmerung wieder zurück ins Camp ging.
Ein Abend voller Wissen und Spiel
Dort angekommen begann die lockere und freie Abendgestaltung. Zunächst wurde ein interessanter Schulfilm über die Tier- und Artenvielfalt in der Oberlausitz gezeigt. In dem interaktiven Video lernten die Kinder viel über das Zusammenspiel von Heide- und Seenlandschaft. Unterstützt wurde das Ganze durch die aufwendig gestaltete Wandbemalung des Raumes, die durch eine passende Beleuchtung zusätzlich in Szene gesetzt wurde.
Nach dem Video ging es direkt weiter. Zwei Teams traten gegeneinander an und kämpften um die Millionenfrage, oder zumindest bei „Wer wird Feuerwehr Experte?“ um die richtige Beantwortung von Quizfragen rund um das Thema Feuerwehr. Mit jeder Frage wurde es ein wenig spannender und am Ende stand schließlich die Gewinnergruppe fest.
Anschließend konnten die Kinder gemeinsam mit ihren Betreuern den ereignisreichen Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen. Bei gemütlicher Atmosphäre wurde noch einmal auf die Erlebnisse des Tages zurückgeblickt. Einige Kinder fielen aber bereits schon nach dem Quiz völlig erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken, ins Bett.
Abschied und Heimreise
Am Sonntag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück wurde die Unterkunft beräumt, die letzten Taschen gepackt und anschließend die Heimreise angetreten.
Gegen Mittag trafen alle Fahrzeuge wieder am Gerätehaus in Großröhrsdorf ein. Damit ging ein abwechslungsreiches Zeltlager mit vielen gemeinsamen Erlebnissen, spannenden Einblicken und jeder Menge Spaß zu Ende.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern, Helfern und Ausbildern, die dieses Zeltlager ermöglicht und mit ihrem Engagement zu den vielen schönen Erlebnissen beigetragen haben. Es war ein rundum gelungenes Wochenende, an das sich die Kinder und Jugendlichen sicher noch lange gerne zurückerinnern werden.